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Die
größte Azoreninsel — Ankunft um 20.25 Uhr Ortszeit am Flughafen von Ponta
Delgada. In Deutschland ist es jetzt fast halb Elf. Nur noch den vorbestellten Mietwagen von Hertz
abholen, den ich für 250 Euro Wochenmiete bereits bezahlt hatte, dachte ich... Es wurde schon
langsam dunkel und ich hatte es eilig. Also schnell vier separate Unterschriften auf dem
»Rental Agreement« gesetzt und eine fünfte für den vollen Tank. Als ich dann das
Licht und den Rückwärtsgang gefunden hatte und los fuhr, nervte es mich schon, dass der Tank nur
halb voll war. Der Ärger war komplett, als ich dann im Hotel die kleinen Buchstaben etwas genauer
unter die Lupe nahm: »Estimated charges including fuel amount including tax: 395 Euro«.
Hatte mir der Typ doch alle möglichen Versicherungen angedreht, die ich nicht brauche und einen
halben Tank. Also niemals mehr Hertz! Die Wagen der lokalen Autovermieter sind genauso gut und
billiger sowieso.
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Diese klassische Wanderung begann ich in Sete Cidades, einer kleinen Ortschaft,
die auf dem Grund des gleichnamigen Kraters liegt. Der Pfad führte oberhalb des Sees entlang
und dann stark ansteigend zum berühmten Aussichtspunkt Vista do Rei. Von hier aus überblickte
ich den ganzen Krater, der einen Umfang von 12 km hat. In ihm liegen die beiden Seen Lagoa Verde
und Azul. Die stillen Seen und die steil abfallenden Hänge bilden eine faszinierende Landschaft.
Der weitere Weg führte nunmehr auf gleicher Höhe über den westlichen Kraterrand mit herrlichen
Aussichten über Land und Ozean.
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Mit dieser Wanderung setzte ich quasi die vorige Wanderung fort. Ich startete in
der Ortschaft João Bom und stieg zum nördlichen Kraterrand hinauf. Hier auf etwa 400 m Höhe
fällt der Krater steil in die Lagoa Azul hinab. Leider ist durch Algenwachstum der blaue
See inzwischen so grün wie sein kleiner Bruder geworden. Dennoch bietet die Wanderung
über den Kraterrand, dem ich jetzt in östlicher Richtung folgte, großartige Aussichten. An
geeigneter Stelle stieg ich vom Kraterrand in die Ortschaft Remédios ab. Von dort brachte mich
der Bus zum Ausgangs- punkt der Wanderung zurück.
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Der Abstieg vom Pico da Barrosa zur Lagoa do Fogo ist nur was für Abenteuerlustige.
Es gibt hier keinen Pfad und man muss sich seinen Weg selber suchen. Deshalb sollte man diesen
Abschnitt nur bei Trockenheit und guter Sicht begehen und sich auf hüfthohes Gewächs gefasst
machen. Einmal am Feuersee angekommen ist der weitere Weg unproblematisch. Er führt zur Abwechslung
über eine längere Strecke an einem Wasserkanal, einer sog. Levada, entlang. Danach folgt ein
etwas langatmiger Abstieg in den Ort Praia, wo ich im Hotel Bahia Palace ein Taxi für den
Rücktransport rufen ließ.
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Die Umrundung der Lagoa das Furnas ist ein gemütlicher Spaziergang und
schnell erledigt. Somit bleibt genügend Zeit zwei weitere Attraktionen
von Furnas zu besichtigen. Zum Einen ist das der Terra Nostra Park und zum Anderen sind das die
Caldeiras. Ersterer gibt mit seinen kleinen Teichen, exotischen Blumen und
hundertjährigen Bäumen ein romantisches Bild ab. Letztere zeugen mit Fumarolen und Geysire
von der vulka- nischen Tätigkeit auf dieser Insel. Desweiteren lohnt sich ein Besuch des Pico
do Ferro, von dem man ein schönes Panorama über das Tal von Furnas genießen kann.
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1. Miradouro Pico do Paul
2. Miradouro Pico da Cruz
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3. Lagoa Azul
4. Ponta do Escalvado
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5. Miradouro do Carvão
6. Caldeira Velha
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7. Ribeira dos Caldeirões
8. Farol de Nordeste
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9. Ponta do Sossego
10. Ponta da Madrugada
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11. Miradouro Por do Sol
12. Vale das Furnas
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